Portrait von Frank-Christian Hansel

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Europa 2.0, jenseits von Brüssel: Vom Ende der Union, wie wir sie kennen

Frank-Christian Hansel
Europa ist am Ende einer Epoche angekommen. Nicht am Ende seiner Geschichte, wohl aber am Ende seiner falschen Form. Die Europäische Union war über Jahrzehnte das große Ersatzprojekt eines Kontinents, der sich nicht mehr traute, politisch zu denken. Sie versprach Frieden ohne Macht, Ordnung ohne Volk, Einheit ohne Herkunft und Wohlstand ohne Preis. Genau darin lag von Anfang an ihre Lebenslüge. Denn politische Ordnung entsteht nicht aus Verfahrensroutinen, Kommissionspapieren und moralischen Selbstbeschwörungen. Sie entsteht aus Völkern, Interessen, Grenzen, Loyalitäten und der Bereitschaft, das Eigene zu behaupten.Die heutige EU ist deshalb kein Höhepunkt europäischer Geschichte, sondern ihr bürokratischer Erschöpfungszustand. Sie ist zu zentralistisch, um frei zu sein, und zu künstlich, …

Versuch (m)einer politisch-intellektuellen Selbstverortung

Frank-Christian Hansel
Was treibt mich an?Versuch einer politisch-intellektuellen SelbstverortungIch bin nicht aus einer Laune heraus in die Politik gegangen. Auch nicht aus Ressentiment, nicht aus biographischer Kränkung und nicht aus dem Wunsch nach öffentlicher Sichtbarkeit. Was mich antreibt, ist etwas Grundsätzlicheres: die Erfahrung, dass Ordnungen zerfallen können, wenn ihre tragenden Begriffe ausgehöhlt werden — und dass es dann Menschen braucht, die bereit sind, diesen Zerfall nicht nur zu beklagen, sondern begrifflich zu durchdringen und politisch zu bekämpfen.Mich treibt die Frage um, was eine freie, belastbare und zivilisierte Ordnung im Innersten zusammenhält. Und meine Antwort darauf ist über die Jahre immer klarer geworden: Eigentum, Recht und Freiheit. Nicht als Schlagworte, sondern als tragende …

Kuba vor der historischen Schwelle der Eigentumsgesellschaft

Frank-Christian Hansel
Es gibt historische Momente, in denen sich eine Gesellschaft nicht einfach mehr nur reformieren kann, sondern sich radikal kategorial verwandeln muss. Solche Momente sind selten. Sie entstehen, wenn das institutionelle Gefüge einer ganzen Volkswirtschaft ihre innere Grenze erreicht und eine neue Form sozialer Organisation notwendig wird, sprich: Wenn das Ende des Sozialismus quasi besiegelt ist. Kuba steht heute – vielleicht näher als viele glauben – vor diesem Moment, insbesondere aktuell getriggert durch die Trump-Administration und ihr Vorgehen in Venezuela.Seit mehr als sechs Jahrzehnten basiert die kubanische Wirtschaftsordnung auf dem sozialistischen System staatlich organisierter Besitzverhältnisse. Produktionsmittel, Boden, Wohnraum und Infrastruktur befinden sich im wesentlichen u…
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