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(M)ein Idearium der AfD II – Fortschreibung: Warum es uns als AfD mehr denn je geben muss!

Frank-Christian Hansel
Vorbemerkung: Warum eine Fortschreibung meines Ideariums? Liebe Leserin, lieber Leser, im August 2025 habe ich erstmals das veröffentlicht, was ich als mein Idearium der AfD bezeichne: eine kommentierte Zusammenschau meiner Beiträge, die zeigen sollte, warum es die AfD gibt und warum es sie geben muss. Seitdem sind gut sieben Monate vergangen – und die Dynamik der politischen Entwicklung hat dieses Idearium nicht etwa erledigt, sondern vielmehr bestätigt und vertieft.Die Bundestagswahl 2025 liegt hinter uns, eine neue Bundesregierung unter Friedrich Merz hat die Amtsgeschäfte übernommen – und die AfD ist stärker denn je. Das Parteiverbotsverfahren scheint nun vom Tischäuft, die „Brandmauer“ steht zwar noch, aber sie bröckelt. Die Landtagswahlen 2026 werfen ihre Schatten voraus. I…

It’s the economy, stupid!

Frank-Christian Hansel
56 Prozent einer von Allensbach befragten Wirtschaftsentscheider plädieren inzwischen für irgendeine Form der Zusammenarbeit mit der AfD: 49 Prozent für punktuelle Kooperation, 7 Prozent sogar für ein festes Bündnis. 42 Prozent fordern strikte Ablehnung. Im eigenen Umgang mit der AfD zeigen sich 51 Prozent offen für Gespräche, 46 Prozent wollen Distanz. Befragt wurden 335 Vorstände, Geschäftsführer und Unternehmer. Gleichzeitig sind mit der schwarz-roten Koalition nur 21 Prozent zufrieden, 69 Prozent dagegen enttäuscht; mit der Wirtschaftspolitik sind über zwei Drittel unzufrieden. Genau darin liegt der Kern der Sache.Denn diese Zahlen zerstören das alte Narrativ, die AfD sei per se ein Risiko für den Wirtschaftsstandort. Das Gegenteil wird sichtbar: Der eigentliche Vertrauensverlust entst…

Wenn Wahlen nichts ändern (dürfen) – Rheinland-Pfalz und die absurde Logik des Polit-Kartells

Frank-Christian Hansel
Was in Baden-Württemberg als Einzelbefund gelten konnte, wird in Rheinland-Pfalz zum wiederholten Strukturmuster. Die AfD hat ihren Stimmenanteil von 8,3 auf knapp 20 Prozent mehr als verdoppelt – das beste Ergebnis, das die Partei jemals in einem westdeutschen Bundesland erzielt hat. Die SPD verliert fast zehn Prozentpunkte. Die FDP, die Freien Wähler und die Linke fliegen aus dem Landtag. Von sechs Parteien bleiben vier. Der Landtag schrumpft auf ein Drei-plus-eins-Parlament: CDU, SPD, Grüne – und eine AfD, mit der niemand koalieren will.Das Ergebnis zeigt eine tektonische Verschiebung – und zugleich die Reflexe eines Systems, das diese Verschiebung einzuhegen versucht. Erneut wird die einzig realistische Regierungsoption eine Große Koalition sein. Erneut wird eine Verdoppelung der Oppos…
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