Portrait von Frank-Christian Hansel

Facebook

fchansel

Instagram

frankchristianhansel

X

FrankHansel

Telegram Blog

fch_afd

YouTube

frank-christianhansel5317

E-Mail

info@frank-hansel.de

Zur Entscheidung in Sachen "Interregnum" – Wenn die Brandmauer 2026 am Wähler und an der Wirklichkeit zerbricht

Frank-Christian Hansel
Als ich am 9. Februar 2026 unter dem Titel „Nach dem Interregnum – Die Rückkehr des Bürgers“ über den Zustand unserer politischen Ordnung schrieb, ging es mir nicht um steigende oder fallende Umfragewerte, sondern um einen Strukturbefund: Wir befinden uns in einem politischen Interregnum. Die alte Ordnung gilt noch, aber sie trägt immer weniger. Ihre Institutionen funktionieren, ihre Verfahren laufen, Wahlen finden statt – doch die Fähigkeit des politischen Systems, aus dem Willen der Bürger tatsächliche politische Alternativen entstehen zu lassen, nimmt ab. Die demokratische Form bleibt erhalten, während ihre repräsentative Wirkung schwindet.Ein halbes Jahr später bekommt diese Diagnose eine bemerkenswerte Aktualität. Der Historiker und CDU-Politiker Andreas Rödder sagt nun im Gespräch mi…

Die Teil-Brandmauer, die keine ist Steffen Krach´s SPD warnt vor der Linkspartei – und hält sie sich zugleich offen; Chronik einer angekündigten Wählertäuschung?

Frank-Christian Hansel
Es gibt Sätze, die klingen nach Härte und sind bei Lichte besehen allerdings nichts weiter als eine Terminvereinbarung. „Zum jetzigen Zeitpunkt“ schließe er eine Koalition mit der Linkspartei nicht aus, sagt Steffen Krach im Tagesspiegel. Vier Worte, die alles offenlassen. Genau diese vier Worte sind der Kern dessen, was in Berlin derzeit als „Teil-Brandmauer“ gehandelt wird. In der WELT das gleiche nochmal. Was die Berliner SPD hier zu präsentieren beabsichtigt, ist aber keine Brandmauer, auch keine halbe. Es ist eine selektive Vorwahl-Distanzierung mit eingebauter Ablaufklausel: Krach schließt weder eine Koalition mit der Berliner Linkspartei aus, noch formuliert er belastbare Bedingungen dafür. Er erklärt lediglich, die Linke Neukölln komme für ihn nicht als Partner infrage. Auf die unm…

Eine Billion Euro umsonst! Und bei Flaute läuft der Diesel. Was vier windstille Tage in Südaustralien über die deutsche Energiepolitik verraten – und warum Christian Kullmanns (Evonik) Abrechnung auf halbem Weg stehen bleibt

Frank-Christian Hansel
Und plötzlich war der Wind wegEnde Juni 2026 passierte in Südaustralien etwas, das in der deutschen Energiedebatte eigentlich Pflichtlektüre sein müsste. Vier Tage lang stand der Wind praktisch still. Die Windparks des Bundesstaates, zusammen eine der größten Flotten der südlichen Hemisphäre, lieferten im Schnitt 124 Megawatt. Das entspricht einer Verfügbarkeit von rund viereinhalb Prozent. Die Batterien, die genau für solche Momente gebaut worden waren, entluden sich schneller, als sie nachladen konnten. Die Kuppelleitungen nach Victoria stießen an ihre Grenzen. Und dann geschah, was in keiner Hochglanzbroschüre steht: Dieselaggregate sprangen an, und der Großhandelspreis schlug zweimal an die gesetzliche Obergrenze von 20.300 australischen Dollar je Megawattstunde.Südaustralien ist kein …
Zu allen Artikeln

Newsletter abonnieren

Abonnieren Sie meinen Newsletter, um regelmäßig über meine Arbeit und neue Artikel informiert zu werden.