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Zur AfD, zur westlichen Wählerpsychologie und zur notwendigen Revision metapolitischer Selbstverständnisse

Frank-Christian Hansel
Der im Freilich-Magazin erschienene Text von Bruno Wolters zur „Sättigung“ der AfD benennt zunächst einen Befund, der kaum zu bestreiten ist: Die Partei hat – insbesondere im Westen – ein stabiles, aber begrenztes Niveau erreicht. Weder der lange prognostizierte Durchbruch noch ein Einbruch sind eingetreten. Stattdessen beobachten wir eine Phase der Verstetigung. Diese nüchterne Feststellung ist wohltuend, weil sie sich dem verbreiteten Bedürfnis nach Dramatisierung ebenso entzieht wie der Versuchung, politische Prozesse voluntaristisch zu überhöhen.Gerade deshalb verdient der Text eine ernsthafte Auseinandersetzung. Denn die Beschreibung des Phänomens AfD-"Plateau“ ist völlig richtig diagnostiziert, aber ursächlich noch nicht hinreichend in den strukturellen Kontext eingeordnet, in dem es…

EXPO 2035 in Berlin – ein Projekt der Selbstbehauptung und Modernisierung

Frank-Christian Hansel
Die Diskussion um eine mögliche Weltausstellung EXPO 2035 in Berlin ist mehr als eine Debatte über Prestige oder Eventpolitik. Sie berührt eine grundsätzliche Frage: Will Berlin wieder gestalten – oder sich weiter mit der Verwaltung des Mangels begnügen?Die AfD-Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus hat diese Frage frühzeitig aufgegriffen und mit ihrem Antrag„Berlin als Standort einer EXPO 2035 prüfen und vorbereiten“(Drucksache 19/2889) eine klare, konstruktive Position formuliert.👉 https://www.parlament-berlin.de/ados/19/IIIPlen//vorgang/d19-2889.pdfUnser Ansatz ist bewusst positiv, realistisch und strategisch. Eine EXPO ist kein Selbstzweck. Richtig verstanden ist sie ein Instrument, um überfällige Investitionen, strukturelle Reformen und internationale Sichtbarkeit zu bündeln – und dam…

Grönland, Trump und die Frage der westlichen Souveränität

Frank-Christian Hansel
Der jüngste Vorstoß Donald Trumps in der Grönland-Frage hat in Europa reflexhafte Empörung ausgelöst. Von „imperialen Fantasien“ war die Rede, von „Geschichtsrevisionismus“ und „Gefährdung der internationalen Ordnung“. Diese Reaktionen sind verständlich – analytisch aber unzureichend. Sie verfehlen den eigentlichen Kern der Angelegenheit und verdecken eine unbequeme Wahrheit: Trumps Grönland-Position ist weniger Ausdruck persönlicher Exzentrik als Symptom einer tieferliegenden Verschiebung im westlichen Machtgefüge.Wer sie verstehen will, muss sich von moralischer Erregung lösen und zur nüchternen Analyse zurückkehren.Der Westen als RisikogemeinschaftDer Westen war und ist keine Wertegemeinschaft im seminaristischen Sinn, sondern historisch eine Risikogemeinschaft freier Nationen. Seine in…
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